
ЮЛИУС ЭВОЛА
последний кшатрий темного века, вертикальный аристократ, тамплиер великой стены
черный барон, бросавший бомбы, писавший картины и потрясающие по глубине книги
защитник Традиции и правый анархист, истинный герой Кали-юги
Julius Evola
1. Die Männer des Ordens haben vor allem die Pflicht persönlich Zeugnis abzulegen durch Verteidigen und Bejahen - in einer den Umständen angepaßten Weise - jener Werte der reinen Spiritualität, verstanden als transzendente Realität, die alle nur menschlichen Werte, alles nur Natürliche, "Soziale" und Individuelle übersteigen.
2. Die Verwüstungen, die die moderne Welt charakterisieren, gebieten den
Männern des Ordens die Manifestation und Bejahung jener Werte, die fern von den
mehr oder weniger historisch bedingten Institutionen und Formen sind.
Die Männer des Ordens sind sich bewußt, daß es in der gegenwärtigen
Lage keine politische und soziale Ordnung mit legitimen Charakter gibt, in
Übereinstimmung mit den höheren Prinzipien bewahren sie einen deutlichen
Abstand zu dieser Lage. Sie dürfen in der Gegenwart sein, deren Verpflichtungen und
Funktionen annehmen, aber nur zu dem einzigen Zweck eine Aktion von höherer
Inspiration durchzuführen, direkt oder indirekt. Was die Entfernung betrifft, in die sie sich
in Bezug auf alle besonderen religiösen Formen begeben, so ist dies, von allen
Überlegungen über die Dekadenz und die Säkularisierung dieser Formen
abgesehen, eine Haltung, die ihre Rechtfertigung in der Erkenntnis der fundamentalen Werte
findet, die frei von jeder Bedingtheit sind.
3. Dies beiseite gelassen, ist es wesentlich, daß die Männer des Ordens auf der existentiellen Ebene handeln, durch ihre eigene Gegenwart und ihre absolute Teilhabe an der Wahrheit, durch ihre Unbeugsamkeit und die Strenge ihrer Idee, durch ihre Indifferenz gegenüber allen äußeren Kenntnissen und jeden materiellen Gewinn. Um zur Entsprechung des Äußeren und Inneren gelangen zu können, ist es erwünscht, daß die Männer des Ordens unter jenen ausgewählt werden, die auch auf der physischen Ebene ohne Fehler sind, ja sogar unter jenen, die etwas auf sich nehmen können. Im übrigen gab es diese Regel häufig bei den Ritterorden.
4. Gegen die Verzerrungen, die der modernen Zivilisation zu eigen sind, Position zu beziehen,
ist die natürliche und unbestrittene Bedingung zur Mitgliedschaft im Orden. Dies
führt dazu jede Form von Demokratie und Egalitarismus zu brandmarken und ihr ein
Prinzip entgegenzustellen, die spirituelle Quelle der Autorität und der Hierarchie.
Weiters gilt es jeden "sozialen" Mythos - kollektivistisch und proletarisch - zu
bekämpfen. Die Verachtung für die sogenannte "Arbeiterklasse" ist ein
wesentlicher Punkt. Die Männer des Ordens stellen sich jeder Untreue und Versuchung
entgegen, die darin bestünde Zustimmung von den niederen Schichten zu erlangen, die
das Konzept des Ranges, des Privilegs und der Macht in Begriffen von Geld und Reichtum
definieren.
Die Pflicht der Männer des Ordens ist die Überlegenheit der heroischen,
aristokratischen und traditionellen spirituellen Werte geltend zu machen gegen den
praktischen Materialismus, den frivolen Immoralismus und den Utilarismus der
gegenwärtigen Zeit.
Bei jeder Gelegenheit stützen sie diejenigen, die im Sinne dieser schon erwähnten
Werte leben und stellen sich denen entgegen, die diesen Werten entgegenstehen.
5. Der Orden erkennt die Wahrheit als das mächtigste Instrument seiner Aktion. Die Lüge, die ideologische Mystifikation, die Vergiftung und die geisttötende Aktion, ausgeführt von der durchschnittlichen Intelligenz sind in Wirklichkeit an der Basis des Gesamtwerks der Subversion und der Umkehrung der Werte in der gegenwärtigen Welt.
6. Wie das Gravitationszentrum des Ordens sich weder mit einer bestimmten religiösen Konfession noch mit einer politischen Bewegung deckt, so hält sich der Orden in Distanz zu allem was "kulturell" ist im modernen Sinn des Wortes, intellektualistisch oder profan. Was fundamental für den Mann des Ordens ist, ist im Gegenteil eine Weise des Seins; an zweiter Stelle eine Vision, die sich aus dem Leben gesehen als Ausdruck dieses "Seins" ergibt; an dritter Stelle die Stilelemente für das persönliche Verhalten der Rechtschaffenheit und der Übereinstimmung der Existenz mit der Norm für die Beherrschung der Aktion.
7. Die Entwicklung und die verwandten Ideen können vom Orden gestützt, inspiriert und angestiftet werden, entsprechend den Umständen und den Situationen, ohne daß der Orden sich selbst enthüllt. Der Orden strebt danach auf der Ebene der Ursachen und nicht auf der Ebene der Wirkungen und des Exoterischen zu handeln.
8. Der Orden bildet eine vollständige Einheit aus allen Männern des Ordens.
Jedes Mitglied des Ordens hat die Pflicht sein Unterstützung beizutragen, wie es seinen
Möglichkeiten entspricht, denn jedes Mitglied des Ordens ist nicht bloß ein
Individuum, sondern ein Verteidiger der Organisation.
Jedes Mitglied des Ordens muß auf das Zentrum Einfluß nehmen, um zu
versuchen die Grundlage und die Einheit des Ordens zum Ausdruck zu bringen, zu befestigen
und das innere, natürliche Verhältnis, das in Stärke zwischen den
konvergierenden Elementen, Zellen oder Zentren der Aktion besteht, im gleichen Gedanken
zu verstärken.
1. Nur die Männer können in den Orden aufgenommen werden. Sie dürfen nicht weniger als 21 Jahre alt sein, sie müssen frei von physischen Fehlern sein und auf der psychosomatischen Ebene gänzlich frei von allem, was nachteilig für das moralische Ansehen des Kandidaten ist.
2. Der Orden setzt voraus, daß die Persönlichkeiten zumindest potentiell eine
innere Qualifikation, Berufung und Mentalität besitzen, die sie schon auf den
verschiedenen Graden auf eine Stufe stellt.
Die Mitgliedschaft im Orden verlangt in jedem Fall eine deutliche Verpflichtung und einen
Schwur betreffend die Notwendigkeit zuerst und immer die Idee über alle
gefühlsmäßigen, affektiven und familiären Bindungen zu stellen; vor
jede individuelle Vorliebe, jedes materielle Interesse und jeden sozialen Ehrgeiz.
Er verlangt von den Männern des Ordens nicht eine Entsagung, aber eine innere
Loslösung von der jeweils besonderen Situation in der sie sind, nämlich von der
profanen Welt.
3. Die Mitgliedschaft in einer gegebenen Gemeinschaft oder in einer religiösen Konfession ist nicht unvereinbar mit der Mitgliedschaft im Orden, aber in Fällen einer Divergenz muß ihm ein "höheres Recht" als letzte Instanz zugesichert sein.
4. Was die höheren Prinzipien betrifft, so ist es wünschenswert daß die
Männer des Ordens nach der entsprechenden Realisierung streben und daß sie
sich in dieser Sicht bemühen mit den höheren Seinsstufen Kontakt zu suchen, die
zum Objekt einer operativen Disziplin von initiatischem Charakter werden.
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