
ЮЛИУС ЭВОЛА
последний кшатрий темного века, вертикальный аристократ, тамплиер великой стены
черный барон, бросавший бомбы, писавший картины и потрясающие по глубине книги
защитник Традиции и правый анархист, истинный герой Кали-юги
Julius Evola
Der Niedergang Europas
Die heutige "Zivilisation" des Abendlandes hat eine grundlegende Umwдlzung zu gegenwдrtigen,
ohne die sie frьher oder spдter zum Zusammenbruch verurteilt ist.
Sie hat die vцllige Perversion jeder vernьnftigen Ordnung der Dinge verwirklicht.
Ein Reich der Materie, des Goldes, der Maschine, der Zahl, in dem es keine Luft, keine
Freiheit, kein Licht mehr gibt.
Das Abendland hat den Sinn fьr den Befehl und den Gehorsam verloren.
Es hat den Sinn fьr die Tat und die Kontemplation verloren.
Es hat den Sinn fьr die Hierarchie, die Macht des Geistes, die Gцtter-Menschen verloren.
Es kennt die Natur nicht mehr. Die Natur ist fьr den abendlдndischen Menschen nicht mehr
ein lebendiger Kцrper aus Symbolen, Gцttern und Riten - ein glanzvoller Kosmos, in dem
der Mensch sich frei bewegt als ein "Reich in einem Reiche": sie ist zu einem undurchsichtigen
und verhдngnisvollen ДuЯerlichen zusammengeschrumpft, und die profanen Wissenschaften
suchen ihr Geheimnis mit nichtigen Gesetzen und nichtigen Hypothesen zu umgehen.
Das Abendland kennt die Weisheit nicht mehr: es kennt nicht mehr das erhabene
Schweigen derer, die sich selbst ьberwinden, die lichtvolle Ruhe derer, die sehend sind,
die stolze, "solare" Wirklichkeit derer, in denen die Idee zu Blut, zu Leben, zu Macht
geworden ist. An die Stelle der Weisheit ist die Rhetorik der "Philosophie" und der
"Kultur" getreten, die Welt der Professoren, der Journalisten, des Sportsmenschentums -
das Schema, das Programm, das Schlagwort. An ihre Stelle ist die sentimentale, religiцse,
humanitдre Befleckung getreten und das Geschlecht der aufgeregten Schwдtzer, die trunken
hinter dem "Werden" herlaufen und die "Praxis" lobpreisen, weil sie Angst haben vor dem
Schweigen und der Kontemplation.
Das Abendland kennt den Staat nicht mehr. Der Werte-Staat, das Imperium, als die
Synthese aus Geistigkeit und Kцnigtum, als der Weg zur "Ьberwelt", als welcher er von
allen groЯen antiken Kulturen erkannt worden ist - von China bis Дgypten, vom Iran bis
Rom und bis zum Heiligen Rцmischen Reich Deutscher Nation -, ist in der bьrgerlichen
Misere eines Trusts aus Sklaven versunken.
Was der Krieg ist, der Krieg um seiner selbst willen, als ein hцherer Wert in Sieg wie
Niederlage, als der heilige Weg zur geistigen Verwirklichung - wofьr der himmlische Sitz
Odins, Walhall, das Privileg der auf dem Schlachtfeld gefallenen Helden ist; wofьr im
Islam der "heilige Krieg" jihad, ein Synonym fьr den "Weg Gottes" ist; wofьr im arischen
Indien der Krieger an der Seite des Aszeten erscheint und im klassischen Altertum die mors
triumphalis als Sieg ьber den Tod galt -, was ein solcher Krieg ist, wissen diese
fьrchterlichen "Aktivisten" Europas nicht mehr, die keine Krieger mehr kennen, sondern
nur noch Soldaten, und fьr die ein Scharmьtzel genьgt hat, um sie in Schrecken zu
versetzen und sie zur Rhetorik des Humanitarismus, des Pazifismus und des Sentimentalismus
zurьckkehren zu lassen.
Europa hat seine Schlichtheit verloren, es hat seine Mittelpunktswirkung verloren, es hat
sein Leben verloren. Das demokratische Ьbel und das semitische Gift treffen an allen seinen
Wurzeln - bis ins Recht, bis in die Wissenschaft, bis in die Spekulation hinein. Fьhrer -
Wesen, die sich nicht aus Gewalttдtigkeit, aus Gewinnsucht, als geschickte Sklavenausbeuter
vordrдngen, sondern Kraft ihres unbezwinglichen transzendenten Lebenswertes - sind kaum
vorhanden. Europa ist ein groЯer quacksalbernder Kцrper, von einer Angst gepackt und
geschьttelt, die sich niemand zu дuЯern getraut, der Gold hat fьr Blut, Maschinen und
Fabriken fьr Fleisch, Zeitungspapier fьr Gehirn - ein formloser Kцrper, der sich ruhelos
herumwirft, von fragwьrdigen und unberechenbaren Krдften bewegt, die unweigerlich jeden
zermalmen, der sich dem Getriebe zu widersetzen oder auch nur zu entziehen versuchte.
Das alles hat die vielgepriesene "Zivilisation" des Abendlandes zustande gebracht. Das
ist das gerьhmte Ergebnis des Aberglaubens an den "Fortschritt" - jenseits
des rцmischen Kaisertums, jenseits des dorischen Hellas, jenseits aller anderen
vorbildlichen Formen der groЯen arischen Urkulturen.
Und der Ring schlieЯt sich immer enger um die Wenigen, die noch fдhig sind zum groЯen
Abscheu und zur groЯen Erhebung.
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